Film im Filmforum in Bottrop


kein Filmfestival, aber einen Filmabend wird es geben.

In unserem VHS Filmforum in der Blumenstraße in Bottropwird wird am 06.02.26 um 19 Uhr ein Film des Berufskollegs Bottrop vom letzten Hilfstransport gezeigt.… und anschließend der absolute hochinteressante Spielfilm

„HIVE“

 

 

Bosnischer Märchenabend

Bosnischer Märchenabend – ein großer Erfolg!
Am 26. Januar 2026 durfte der Verein Aktion Leben und Lernen in Bosnien e.V. zu einem besonderen Abend einladen: Im „STÜCK.Gut“ in Bottrop erzählte Markus Kaupp-Herdick bosnische Märchen – spannend, lebendig und mit Herz. 
Markus hatte alte Geschichten aus Bosnien-Herzegowina mitgebracht, die das Publikum von der ersten Minute an fesselten – von „Die zwei Groschen“ bis zur „Bärenprinzessin“. Die Märchen waren für Jung und Alt ein wunderbarer Moment, um in die reiche Erzählkultur dieses wunderschönen Landes einzutauchen. 

Die gemütliche Atmosphäre im Stück.Gut mit bosnischem Teppich und herzlichen Zuhörer:innen machte den Abend einzigartig. Der erzählte Reichtum dieser alten Geschichten berührte viele und machte Lust auf mehr.

Und das Beste: Der Erlös der Veranstaltung fließt direkt in Projekte für Schulen und Menschen mit Behinderungen in Bosnien.  
Mehr über den Verein: aktion-bosnien.eu
#BosnischeMärchen #Benefiz #MarkusKauppHerdick #AktionBosnien #KulturVerbindet #GemeinsamStark


 

 

Das 7. Bosnia and Herzegovina Looks Around Filmfestival

Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit stellten die Vorbereitung und Durchführung des inzwischen schon Tradition gewordenen Festivals „Bosnia and Herzegovina Looks Around“ dar.

Am Sonntag, den 24. November ging das dreitägige 7. Filmfestival zu Ende. Das Filmforum der Volkshochschule Bottrop erlebte eine abwechslungsreiche, zum Nachdenken anregende Veranstaltung voller Höhepunkte.

 

Eröffnet wurde das Festival am Samstag mit einer Dokumentation über den im Sommer durchgeführten Hilfstransport nach Bosnien, den der Medienkompetenzkurs des beruflichen Gymnasiums am Berufskolleg der Stadt Bottrop gedreht hatte. Anschließend gelangte der Film „Cherry Juice“ von und mit Merisiha Husagić zur Aufführung. Eine Gesprächsrunde, an der die Schauspielerinnen Merisiha Husagić, Jasmina Musić und Maja Zećobeteiligt waren, beschloss den Abend.

 

Der Samstag stand ganz im Zeichen der von der Vereinigung der bosnischen Filmemacher ausgewählten Kurzfilme. Die Präsentation gliederte sich in zwei Haupteile. Zum einen gab es einen Studierendenwettbewerb, zum anderen einen Hauptwettbewerb. Interessierte Cineasten hatten so Gelegenheit sich insgesamt 23 Filme anzusehen, sich mit ihren Aussagen auseinanderzusetzen und in ihre Welt einzutauchen. Dazwischen fanden kurze Gesprächsrunden mit anwesenden Filmschaffenden statt.

 

Die Hauptarbeit lag bei den beiden Jurys, die die nicht leichte Aufgabe hatten, qualitativ hervorragende Filme der beiden Einreichungsgruppen zu bewerten. Die Begutachtung der Studierendenfilme oblag einer Jury, die sich aus Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Bottrop zusammensetzte. Die Filme des Hauptwettbewerbs wurden von einer hochkarätig besetzten Fachjury prämiert, bestehend aus Mersiaha Husagić, Maja Zećo, beide bekannte deutsch-bosnische Schauspielerinnen, Film- und Theaterschaffende, sowie dem Bottroper Kameramann und Videofilmproduzent Ferdinand Fries.

 

Spannung breitete sich im Kinosaal des Filmforums aus, als am Sonntag schließlich die beiden Jurys den Zuschauerinnen und Zuschauern die Ergebnisse ihrer angeregten Diskussionen und sorgfältig abgewogenen Entscheidungen bekanntgaben. Im Hauptwettbewerb erhielt „Der Mann, der nicht schweigen konnte“ (Nebojoša Slijepčević) die Auszeichnung „Bester Film“. In der Kategorie „Beste Regie“ lag „Mia san mia“ (Sabahet Džafica) vorn, und „Chronizität“ (Aleta Rajić) fand die Jury eine „Besondere Erwähnung“ wert. Alle Beurteilenden waren sich einig, dass bei der Qualität der Beiträge die Wahl sehr schwergefallen sei.

 

Die jungen Leute prämierten als besten Film „The Stranger“ von Milorad Milanović, und das Prädikat „Besondere Erwähnung“ bekam „We’ll Buy the Fish Tomorrow“ der Regisseurin Sara Ristić.

 

Einen würdigen Abschluss der drei Festivaltage bot am Abend die Vorführung des Films „Kiss the Future“. Anwesend unter den Ehrengästen waren u.a. die Botschafterin Bosniens und Herzegowinas in Spanien Vesna Andree Zaimović, gleichzeitig Darstellerin im gezeigten Film, und der bosnische Botschafter in Deutschland Dr. Damir Arnaut.

 

Die hervorragende Organisation des Festivals wurde von einem Team filminteressierter Vereinsmitglieder übernommen unter der Leitung des künstlerischen Leiters Samir Čorkadi. Seine zahlreichen Kontakte zu Organisationen und Filmschaffenden der bosnischen Community in verschiedenen Nationen trugen dazu bei, der Veranstaltung ein internationales Flair zu verleihen, wobei die vielseitigen Probleme der Westbalkanstaaten aus verschiedenen Perspektiven thematisiert und dem zahlreich erschienenen Publikum nähergebracht wurden.

 

Mehr zu dem Programm, der Jury und den Siegerfilmen finden Sie auf unserer Internetseite: www.bih-looksaround-festival.eu

Wege zur Völkerverständigung

Auch in dem laufenden Berichtsjahr versuchte der Verein durch mannigfache Kontaktaufnahmen, auf seine Arbeit aufmerksam zu machen und den Bekanntheitsradius zu erweitern, damit schrittweise das große Ziel Völkerverständigung realisiert werden kann.                                

Ein bedeutsamer Schritt war der Kooperationsvertrag mit dem Berufskolleg Bottrop. Mit einem beidseitig signierten Vertrag besiegelten Guido Tewes, Schulleiter des Berufskollegs, und Herbert Schröer vom Verein „Aktion – Leben und Lernen in Bosnien e.V.“ die Fortsetzung der Zusammenarbeit, die sehr erfolgreich mit der Unterstützung und Begleitung eines Hilfstransports nach Bosnien-Herzegowina sowie der Mitgestaltung des „BIH looks around“-Filmfestivals begonnen hatte. Als Initiator seitens des BKB zeichnet vor allem Wirtschaftslehrer und Medienexperte Jan Lachnicht verantwortlich.

„Wir möchten mit dieser Kooperationsvereinbarung zum einen das soziale Engagement eines Vereins würdigen, der sich für eine fast vergessene Region in Europa einsetzt, eine Region, die nach wie vor mit den Auswirkungen des Bürgerkrieges zu kämpfen hat. Zum anderen bietet sich für unsere Schüler eine wichtige und sehr greifbare Möglichkeit zu erfahren, was Krieg mit einem Land und seinen Menschen anrichtet“, so Guido Tewes.

Herbert Schröer freute sich über die Bereitschaft des BKB, auch den kommenden Hilfstransport tatkräftig zu begleiten und ganz besonders über die versprochene Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung des  Filmfestivals.

Am 4.Mai konnte unser Verein Gäste aus Bosnien begrüßen, die zusammen mit einer Delegation des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis einen Nachmittag mit uns verbrachten. Dabei bot sich die Gelegenheit ausführlich unsere Ziele und Aktivitäten vorzustellen: unmittelbare Unterstützung, Hilfe vor Ort, Schüleraustausch, Filmfestival. In einem regen Austausch mit wichtigen Impulsen wurde deutlich, wie wichtig unsere Bemühungen sind und welchen Stellenwert sie haben. In die Gesprächsrunde mit einbezogen waren auch Initiatoren einer deutsch-bosnischen Städtepartnerschaft aus Gelsenkirchen und Mitglieder der Jugendjury des Filmfestivals. Alle Beteiligten nahmen wertvolle Anregen mit und fühlten sich für die künftige Arbeit ermutigt.

Weitere wichtige Kontakte ergaben sich durch die Teilnahme am Schweigemarsch zum Gedenken an Srebrenica 1995 in Dortmund. Aber auch das Fest des Theaters Oberhausen bot Gelegenheit das Wirken des Vereins publik zu machen.

Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion "BiH- Herausforderungen und Lösungen",  veranstaltet vom Verein der bosnischen Akademikerinnen und Akademiker in Neu Isenburg, bot zahlreiche Möglichkeiten sich auszutauschen. . Anschließend fand auch der 1. Kongress der bosnischen Ärzteinnen und Ärzte in Deutschland statt. Auch dort konnten wir  viele fruchtbare Gespräche führen, die unseren Projekten sicherlich zugutekommen werden.

Filmfestival 2024

Hauptwettbewerb

Bester Film The man who could not remain silent

Begründung der Jury:

In nur 14 Minuten entfaltet der Film die universelle Kraft von Mut, Angst und vor allem Menschlichkeit. Mit subtiler Regie und kraftvoller Erzählkunst, unterstützt von beeindruckenden schauspielerischen Leistungen, wird dieses Werk zu einer bewegenden Hommage an TomQ Buzoy Regisseur Slijepčević hält uns aus der Perspektive eines zögernden Beobachters einen Spiegel vor und fordert uns auf, unsere eigene Verantwortung in Momenten der Ungerechtigkeit zu hinterfragen: Erheben wir unsere Stimme oder bleiben wir schweigende Zuschauer? Der Film hat uns tief berührt und uns den Mut gegeben, heute hier zu sprechen. Wir möchten unser Mitgefühl für alle Menschen ausdrücken, die momentan unter den Schrecken des Krieges leiden. Wir sehnen uns nach Frieden und hoffen darauf, dass Gerechtigkeit ihren Weg findet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Beste Regie Mia san mia

Begründung der Jury:

Von Anfang an waren wir uns einig: Dieser Film verdient eine Auszeichnung. Er hat uns alle tief berührt und hinterlässt einen bleibenden Eindruck, den wir nicht so schnell vergessen werden. Einstimmig waren wir der Meinung: Dieser Film muss gesehen werden. Mit diesem Preis möchten wir die Aufmerksamkeit auf ein Werk lenken, das so wertvoll wie schmerzhaft ist- und doch, trotz aller Schwere, Hoffiung schenkt Die Entscheidung des Regisseurs, der Familie in ihrer intimsten und verletzlichsten Situation so nah und sensibel zu begegnen, dabei stets einfach und direkt zu bleiben und bewusst auf Effekte zu verzichten, verleiht dem Film eine ungekünstelte Ehrlichkeit.Es ist genau dieser authentische Ton, der das Werk so kraftvoll und zutiefst menschlich macht.

Besondere Erwähnung Cronicity

Begründung der Jury:

In nur vier Minuten entfaltet sich in rasantem Tempo eine visuell beeindruckende Kettenreaktion aus einer scheinbaren Banalität hin zu nichts Geringerem als dem Ersten Weltkrieg. Mit meisterhaft inszenierten Übergängen zeigt der Film, wie alltägliche - und vor allem menschliche - Handlungen unaufhaltsam von einer zur nächsten führen. Der Regisseurin, die die Animationen sellbst geschaffen hat, gelingt es, mit ihren skizzenhaften Zeichnungen eine beeindruckende Fragilität und Unvorhersehbarkeit des Lebens darzustellen. Dieses Werk erinnert uns daran, wie zerbrechlich die Welt ist und wie unwillkürlich oft der Lauf der Dinge erschein

Studentischer Wettbewerb

Bester Film The stranger

Begründung der Jury:

 

The Stranger“ ist ein Film, der die kleinen, oft übersehenen Momente
des Alltags einfängt und dabei das Mitgefühl und die Verbundenheit
zwischen Menschen betont. Besonders beeindruckend wirkte der Film durch
die schauspielerische Professionalität und Überzeugungskraft der
Darsteller, die jede Szene authentisch und emotional greifbar gemacht
haben. Ein Taxifahrer, den wir durch seine Nachtschicht hindurch
begleiten, begegnet den Problemen seiner Fahrgäste mit Verständnis und
Fürsorge, wodurch der Film eine starke Botschaft der Menschlichkeit und
Solidarität vermittelt. In einer Zeit, in der oft Anonymität und
Gleichgültigkeit dominieren, erinnert dieser Film daran, wie wichtig es
ist, einander zuzuhören und Unterstützung zu leisten. Diese Kombination
aus schauspielerischer Qualität, emotionaler Tiefe, technischer
Präzision und gelungene Regiearbeit macht „The Stranger“ für uns zum
besten Film der diesjährigen Auswahl. Der Preis für den besten
studentischen Kurzfilm geht an den Regisseur Milorad Milatović und sein
Team!

Besondere Erwähnung We’ll Buy the Fish Tomorrow

Begründung der Jury:

Diese Auszeichnung geht an einen Film, der sich mit familiären
Konflikten und der Suche nach Akzeptanz in einer schwierigen
Lebenssituation auseinandersetzt. „We’ll Buy the Fish Tomorrow“
thematisiert die Auswirkungen von Vorurteilen und familiären
Zerwürfnissen und zeigt, wie diese die Beziehung zweier Schwestern
prägen. Besonders bewegend ist die Auflösung durch die Perspektive der
älteren Schwester, die ihre Ausgrenzung und ihren Schmerz
nachvollziehbar macht. Solche Geschichten sind wichtig, da sie Einblicke
in die Herausforderungen marginalisierter Menschen geben. Die kreative
Umsetzung der Geschichte hat uns insgesamt überzeugt. Für ihre Leistung
möchten wir dem gesamten Team um die Regisseurin Sara Ristić herzlich
gratulieren. Die "Besondere Erwähnung"
an: „We’ll Buy the Fish Tomorrow“!

Grußworte des Oberbürgermeisters

Interview mit Jan Lachnicht und Herbert Schröer


 

 

Netzwerktreffen "NRW trifft Westbalkan"

Am 01.12.2023 fand in der Düsseldorfer Staatskanzlei der Workshop

"NRW trifft Westbalkan" statt.

Vorgestellt haben sich die verschiedenen Initiativen des Landes zu diesem Thema.

u.A.

Engagement Global

 

sowie die

Landesservicestelle für bürgerliches Engagement.

Empfangen wurden die Initiativen u. A. vom Landesminister für Bundes und Europaangelegenheiten

Nathanael Liminski

Unsere Reise nach Bosnien vom 19.- 26.04.23 Ein Bericht von Monika Zellmer

 
Voller Vorfreude trafen wir uns am 19.04.2023 um 8.15 Uhr vor der Garage von Herbert, dem Organisator des Hilfstransportes, um unsere Spendenfahrt von Bottrop aus Richtung Bosnien zu starten. Mit voll beladenem Transporter und Anhänger ging es dann für uns, sprich Amela (Noch) 1. Vorsitzende von Aktion – Leben und Lernen in Bosnien e.V. Bottrop, Ender (Verlobter von Amela), Herbert, (2.Vors. ALuLiB) und mich, Monika, (aktive Ehrenamtlerin in den Bereichen Mensch  und Tier) los.

 Bevor wir auf die A3 fuhren. wurde selbstverständlich der Luftdruck kontrolliert und getankt. Unser Plan war es, dass wir gegen 15 Uhr auf einem Rastplatz in Regensburg Werner, Siggi (Beide Rotkreuzler aus Ahrweiler) und Karin (Lebenshilfe Ahrweiler), treffen sollten, damit wir gemeinsam weiterfahren können. Die Fahrt war bis Regensburg zwar sehr angenehm, dennoch verspätete sich unser Treffen auf ca. 17 Uhr. Nun waren wir zu 7 Personen und mit 2 Fahrzeugen unterwegs. Herbert und Werner fahren regelmäßig nach Bosnien, um beispielsweise Behinderteneinrichtungen oder Schulen mit Sach- oder Gelspenden zu unterstützen. Wir hatten unheimlich viele Sachspenden an Kinderkleidung, Kinderspielzeug, Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren, ein Krankenbett oder PC's dabei, um es dort, wo es gebraucht wird, abzuladen. Die entsprechenden Kontakte wurden im Vorfeld festgelegt und es wurden Übergabetermine vereinbart. Die Spendenbereitschaft war enorm, so dass im Vorfeld viel zusammengekommen ist und verteilt werden konnte. Über jede einzelne Spende, egal in welcher Form, bin ich sehr dankbar, denn ohne alle Beteiligten wäre dies nicht möglich gewesen. Nachdem wir uns nun in Regensburg getroffen hatten, fuhren wir zunächst weiter. Einige Stunden waren vergangen und wir legten gemeinsam eine Rast ein, pausierten und aßen im Restaurant, damit wir gestärkt unsere Fahrt fortsetzen konnten. Die Weiterfahrt ging recht flott, wobei die Wetterverhältnisse regnerisch waren. Herbert und Ender wechselten sich beim Fahren ab, während Amela und ich zwischenzeitlich schliefen. Ender äußerte den Wunsch, dass wir doch alle mal singen könnten. Lustig ging die Fahrt weiter, über YouTube spielten wir diverse Hits ab und sangen mit. Nicht so lustig wurde es dann, als wir locker singend an einigen Tankstellen vorbeifuhren, aber nicht zum Tanken anhielten. Ca. 70 km vor der Grenze stellten wir unsere Fahrzeuge an einer Tankstelle ab. Es blieb keine andere Möglichkeit, als zu schlafen und zu warten, bis die Tankstelle um 6 Uhr wieder öffnete. Charmant geweckt wurden wir aus unerklärlichen Gründen von einer losgehenden Alarmanlage. Voller Motivation krabbelten wir alle aus den Transportern und waren somit die ersten Kunden in der Tankstelle, wir machten uns kurz frisch und die Reise ging weiter. Juhu, die Tanks waren wieder voll. Gegen 7 Uhr morgens kamen wir am Grenzzoll (Kroatien /Bosnien) in der Nähe der Kantonshauptstadt Bihac an. Bis alle Zollpapiere fertig waren, war es fast 10.30 Uhr. In der Zwischenzeit tranken wir im Zollgebäude Kaffee und unterhielten uns. Ich, (Moni) habe die armen Streunerhunde gefüttert. Der Anblick der hungrigen Mäuler und wartenden Seelen, dass sie jemand beachtet und füttert, ist schwer für mich  zu ertragen. Gegen 11 Uhr trafen in der Tagesstätte für Menschen mit Behinderungen bei Mirsada Hodzic, 1. Vorsitzende des Vereins „Radosti Druzenja für Menschen mit Behinderungen im Kanton Una Sana“, in Bihac ein,

  Gemeinschaftlich wurden die  ersten Spenden ausgeladen. Mirjana von den "Niemandshunden" kam vorbei, um die zugesicherte Geldspende entgegenzunehmen. Mirjana kümmert sich mit einem Team um Streunerhunde auf der Mülldeponie in Bihac . Nachdem die erste Arbeit getan war und die ersten Eindrücke der letzten Stunden vorüber waren, tranken wir mit Mirsada bosnischen Kaffee. Welch eine Wohltat. Mirsada leitet die Tageseinrichtung für gehandicapte Kinder und Erwachsene. Um 13 Uhr fuhren wir weiter nach Bosanska Krupa um die Sozialpädagogische Lebenseinrichtung, quasi ein Kinderheim für verlassene Kinder, mit Sachspenden zu unterstützen. Die Kinder freuten sich so sehr über unseren Besuch und über die neuen Spielsachen, so dass wir zu Tränen gerührt waren und unbedingt perspektivisch  noch einmal  diese Einrichtung bei der nächsten Fahrt unterstützen wollen. Wir steuerten die Rückfahrt zu Mirsada ins Haus an und genossen dabei den Ausblick in die herrliche Landschaft. Die Landschaft ist von alten Dörfern, Flüssen und Seen geprägt. Bosnien ist zwar wunderschön, die Natur einfach sagenhaft, dennoch viel mit Berg und Talfahrt verbunden, so dass einem so manches Mal während der Autofahrt übel werden kann *lach* Aber: Herbert und auch Ender sind grandiose Fahrer! Bosnien gibt einem ein anderes Gefühl als meines Erachtens nach Kroatien, tatsächlich ist der Eindruck der beiden angrenzenden Länder für mich persönlich unterschiedlich. Die Erinnerung an den Krieg ist jedoch in Bosnien allgegenwärtig. Nicht nur politisch und wirtschaftlich hat sich das Land nie erholt, sondern auch die Spuren im Land sind immer noch deutlich sichtbar, beispielsweise durch die damaligen Zerstörungen an den Häusern. In der Tagesstätte wieder angekommen,  kam auch schon Jasmin aus Cazin, der für eine pädagogische Einrichtung PC's nebst Zubehör (Danke schön an Labdoo in  Mülheim),

     
Man ist dort weit weg von den Inhalten der UN - Menschenrechtskonvention für Menschen mit Behinderungen, die auch der bosnische Staat unterschrieben, hat. Nachmittags fuhren wir nach Sarajevo. Die Seele der bosnischen Hauptstadt ist vielschichtig. Dort angekommen spürte man das "Leben". Die Stadt war gut besucht und wir gingen zunächst Essen. Wunderschön anzusehen und durch die vielen bunten Gassen zu schlendern, inklusiv des Basars im Herzen der Altstadt. Später haben wir uns mit der Schwester Amela ihrem Mann, und der Tochter zum bosnischen Kaffee trinken in einem Café am Sebilj-Brunnen getroffen. Nach gemütlicher Runde ging es dann wieder zurück nach Fojnica, wo wir noch eine Nacht verweilten. Am nächsten Morgen kam Zijada zum Abschiedsfrühstück ins Hotel, denn wir mussten zeitig los. Nicht zu vergessen, dass zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes Bayram war. Pünktlich erreichten wir Bosanska Krupa und wurden voller Vorfreude bei den Eltern in Amelas altem zuhause erwartet. Der Tisch war reichlich gedeckt und die Gastfreundschaft überragend. Der Vater von Amela bescherte uns sogar mit einem Konzert – er spielt Akkordeon und unterhielt uns musikalisch. Zurück in Bihac, wurden wir von den Anderen schon erwartet und wir tauschten uns über die vergangenen 2 Tage aus. Am nächsten Tag kam noch zwecks Spendenabholung das bosnische rote Kreuz und ein Schulleiter, der PC’s abholte. Um es kurz zu fassen, die Woche war voller Eindrücke, Erlebnisse und Emotionen. Was uns besonders aufgefallen ist, sind die unzählig vielen Tankstellen in Bosnien, das ist der Wahnsinn. Die Zollkontrolle und die Rückfahrt verliefen problemlos. Zurückblickend sind wir in der einen Woche insgesamt um die 3.300 km gefahren und ich würde es jederzeit – wenn möglich- wieder tun. Denn WIR hören nicht auf! Humanitäre Hilfe für Mensch und Tier ist wichtig und macht auch an keiner Landesgrenze STOP.
 

Monika Zellmer
Herzlichen Dank an Bernd Wigger (Ahaus) für die kostenlose Bereitstellung des VW Crafter und an Christine und Dietmar Heinen (Werne) für die ebenfalls kostenlose Bereitstellung des großen Anhängers. Ohne Euch wäre der Transport nicht zustande gekommen.                   Herbert Schröer

Gedenklauf zum Massaker von Srebrenica 1995

Erinnerungskultur in Deutschland verankern und nationalistischem Streben entgegenwirken

Für die Veranstaltung haben sich auch Oberbürgermeister Herr Thomas Westphal und andere Größen, wie z.B. die Generalkonsulin Bosnien und Herzegovinas, Višnja Loncar, angekündigt. Als Vertreter der Dortmunder Religionsgemeinschaften nehmen u.a. Friedrich Stiller, Aiman Mazyek, Zenahir Mrakovac, Leonid Chraga und Don Zrinko Teil.

Amanet e.V. möchte mit dieser jährlichen Veranstaltung an die Opfer des Bosnienkrieges gedenken. An den bisherigen Veranstaltungen nahmen neben tausenden Teilnehmer:innen des Marsches, mehrere Minister, Staatssekretäre, Mitglieder des Land- und des Bundestages und andere Funktionäre teil.

Ziel ist es, eine Erinnerungskultur in Deutschland zu verankern und nationalistischem Streben entgegenzuwirken

Am 17. Juni 2023 wird der traditionelle Schweigemarsch zum Gedenken an die Opfer des Völkermordes von Srebrenica (Bosnien und Herzegovina) in Dortmund abgehalten. Organisiert wird das Gedenken durch Amanet e.V. – der Verein kann erneut hochkarätige Gäste für die Gedenkveranstaltung in Dortmund willkommen heißen.

Reden wird u.a. der ehemalige kroatische Präsident Dr. Stipe Mesic

Zwischen dem 11. und 17. Juli 1995 haben serbische Truppen an bosnischen Muslimen in der damaligen UN-Schutzzone Srebrenica ein Massaker verübt. Über 8.000 Menschen wurden hingerichtet. Alljährlich wird zum Gedenken an die Opfer dieses Völkermordes ein Schweigemarsch und eine Abschlusskundgebung in Dortmund durchgeführt.

https://www.nordstadtblogger.de/wp-content/uploads/2023/06/srebrenica-2023-a.jpeg

Die Organisatoren von Amanet e.V. freuen sich über eine rege Resonanz aus Politik, Religion und Kultur und laden auch die Bevölkerung zur Teilnahme ein.

Der Ausgangspunkt des Marsches befindet sich an der Katharinenstraße gegenüber dem Hauptbahnhof und der Zug wird sich um 14.45 Uhr, vom Platz von Buffalo in Bewegung setzen. Die Abschlusskundgebung findet um 16 Uhr am Platz der alten Synagoge statt. Als Redner konnten dieses Jahr namenhafte Persönlichkeiten gewonnen werden.

So wird Frau Simchen-Kahrimanovic als Zeitzeugin von ihren Erfahrungen während ihrer Gefangenschaft im Konzentrationslager Trnopolje berichten. Darüber hinaus werden sich der ehemalige kroatische Präsident Dr. Stipe Mesic sowie der Bundestagsabgeordnete Adis Ahmetovic und der Landtagsabgeordnete Volkan Baran an das Publikum wenden.

Looking Around in Bihać, Bosnien und Herzegowina (BIH). Eine humanitäre Ausfahrt im August 2022. Text & Bild (mit Ausnahmen): Patrick Ritter

Wenn man verreist, gibt es irgendwann diesen Moment, in dem man realisiert, dass man jetzt wirklich weg ist, ganz raus aus dem Alltag und unterwegs auf neuen Pfaden. Bei meiner ersten Reise nach Bosnien und Herzegowina (BIH) kam dieser Moment für mich beeindruckend schnell – wie das unbemerkte Eintauchen in einen Film, was auch meine ursprüngliche Verbindung zu dieser Reise ist.

Dieses Gefühl des Loslösens stellt sich nachts zwischen drei und vier Uhr morgens am 15.8.22 ein, als ich bei freier Fahrbahn, meditativ gestimmt, durch zahlreiche Tunnel in den österreichischen Alpen fahre. Rechts neben mir macht Herbert Schröer vom Bottroper Verein Aktion – Leben und Lernen in Bosnien e.V. (& Facbook-Account des Vereins) gerade ein Nickerchen, nachdem er selbst die letzten 3 ½ Stunden gefahren ist.

Um mich wach zu halten, gehe ich gedanklich Filme durch, die es beim BIH Looks Around Film Festival in Bottrop zu sehen gab. Ich denke unter anderem an diesen: ZAŠTO MAMA VAZDA PLAČE? / WHY IS MOM ALWAYS CRYING? Der Film der Regisseurin Karmen Obrdalj nimmt die Zuschauer*innen mit auf Enas Busfahrt in eine andere Region des Landes, zwischen Mostar und Pustograd, wohin die junge Familie während des Bosnienkrieges (1992-95) floh und wo ihr Vater in Gefangenschaft geriet. Die Protagonistin Ena entdeckt die Liebesbriefe ihrer Eltern und liest sie vor, während die Landschaft an ihr vorüber zieht. Die Eltern schickten einander Briefe, während sie im Krieg voneinander getrennt waren, am zu dieser Zeit hoffnungslosesten Ort der Welt: in Bosnien und Herzegowina.

Dies ist nun lange her. Aber ich denke an die Erzählerin des Films wie sie mithilfe der Briefe über diese aufreibende und z.T. erschreckende Vergangenheit dieses Landes nachdenkt, die vor 20 Jahren hunderttausende Menschen das Leben gekostet hat. Ich bin froh, dass das nun lange vorüber ist und bin gespannt, was mich erwartet.

Herbert macht diese Fahrt schon zum sechsten Mal. Die vorherigen gingen zum Teil auch weiter, bis Sarajevo und drüber hinaus. Die Reisen hat er auf dem Blog des Vereins dokumentiert. Wir sind unterwegs nach Bihać im Westen, einem eher muslimisch geprägten Teil Bosniens, um einige nützliche Dinge dorthin zu bringen: Schulranzen und Computer für eine Schule, medizinisches Equipment für ein Krankenhaus, Kinderkleidung und zwei spezielle Lesehilfen für eine Behinderteneinrichtung, in der wir übernachten und Kinderwagen für eine soziale Hilfseinrichtung in Bosanska Krupa. Viel mehr als diese Überblicksinformationen habe ich nicht, als wir zu unserer sechstägigen Reise aufbrechen. Das mühsame Beladen des Transporters hatten zu meinem Glück bereits mehrere Helfer*innen des Vereins und Spender*innen der Hilfsgüter (aus Bottrop, Hamm, Werne und Castrop-Rauxel) erledigt. Und Herbert hatte zuvor den aufwendigen Papierkram mit den Zollbehörden bewältigt.

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Schulmöbelverladung in Werne

Nach Monaten des Wartens und Suchen nach Transportmöglichkeiten wurde endlich ein Transporter gefunden, der die dringend erwarteten Schulmöbel nach Bihac und Kalesija bringen konnte.

Der aus Paris kommende Fahrer wurde leider durch Zollformalitäten aufgehaltenund war dann nachmittags in Werne angekommen, wo wir sofort mit der Beladung begannen.

Warten auf den LKW

Die Mannschaft

Endlich, der LKW ist da.

Geschafft, alles wurde verladen

Die schweren Teile kommen in den Anhänger

Die Möbel sind in Bosnien angekommen

Workshop Bosnien Hilfe

Am 21.05.2022 in Bottrop


 

 

Vernetzung & Bündelung der Kräfte schafft Perspektiven

 

Vereine aus Bottrop & Hamm Gastgeber eines hochkarätig besetzten Workshops für NRW-Hilfsorganisationen im Westbalkan.

 

„(Gemeinsam) Perspektiven entwickeln für NRW-Hilfsgruppen im Westbalkan“ lautete die Überschrift des Präsenz-Workshops am Wochenende in Bottrop. Federführend organisiert und durchgeführt von der „Aktion Leben & Lernen in Bosnien“ aus Bottrop und den „Bosnienfreunden“ aus Hamm. Beide Vereine gehören zum Netzwerk Bosnienhilfe NRW.

Neben zahlreichen Helfergruppen, Vereinen und Initiativen aus Gelsenkirchen, Bonn, Bottrop, Herten, Hamm oder sogar aus Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz) freute die Gastgeber vor allem die Zusagen von Vertretern der Südosteuropa-Gesellschaft, der Staatskanzlei NRW (Landesregierung) sowie von Engagement Global (Finanzieller Förderer von Projekten u.a. im Westbalkan).

Der Hauptfokus aller Teilnehmenden und Referenten liegt in der weiteren Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung aller ehrenamtlichen Akteure in den Westbalkan-Staaten. Soziales Engagement könne in vielen Fällen gebündelt werden, da einige Zielorte der verschiedenen Helfergruppen (bspw. in Bosnien) zum Teil in denselben Regionen liegen.    

Vor allem bei Transporten oder bei Zollfragen ist gegenseitige Unterstützung hilfreich.  

Wichtig ist allen Teilnehmenden die Unterstützung Ihrer Projekte durch Institutionen oder Behörden wie der Staatskanzlei NRW oder der Südosteuropa-Gesellschaft.

Auch die Frage nach möglichen Förderprogrammen von Engagement Global wurden stark nachgefragt.

Alle Anwesenden waren sich einig und bewusst, dass ehrenamtliches Engagement in den Westbalkan-Staaten auch viele Jahre nach Ende des Balkan-Krieges (endete im Dezember 1995) weiterhin sehr wichtig ist in Hinblick auch auf eine realistische EU-Perspektive eben jener Länder wie Bosnien, Albanien, Mazedonien oder auch Montenegro.  

Die aktuelle Krisenstimmung durch neue nationalistische Töne vor allem von serbischer Seite in Bosnien-Herzegowina ist für die NRW-Helfergruppen Anstoß, gerade in unruhigen Zeiten weiter Unterstützung zu leisten. Auch, um dem fragilen Gesamtkonstrukt im Westbalkan Stabilität zu verleihen.    


 

 

Sammeln von Schulmöbeln für Schulen in Bosnien

Eine ehemalige Grundschule in Werne hat gute gebrauchte Schulmöbel abzugeben.

Dieses Angebot haben wir gerne genutzt und mit vielen Helfern die Möbel, Stühle, Tische, Schränke, Tafeln in einen zentralen Raum transporttiertzur Weiterverladung auf einen LKW in Richtung Bosnien Herzegowina.

Dort werden wir die Schulen in Bihac und Kalesna mit diesen Möbeln versorgen.

Hilfstransport Oktober 2021

Ein Bosnien-Hilfstransport - Erste Etappe von Bottrop nach Bihać

Bevor davon berichtet wird, wie therapeutisch es für den Allerwertesten ist, 18 Stunden in einem kleinen Transporter zu sitzen und von Bottrop nach Bihać, der ersten Station des diesjährigen Hilfstransport nach Bosnien Herzegovina, zu tuckern, stellen wir die einzelnen Beteiligten kurz vor.

Vom Verein "Aktion Leben und Lernen in Bosnien e.V." grüßt der Michael, für den es der erste Hilfstransport ist. Eine Premiere ist es ebenfalls für die Doro, Unterstützerin bei "Aktionen – Stiftung für Menschen in Not" aus Castrop-Rauxel. Der Herbert, der in beiden Organisationen aktiv ist, ist der erfahrene Hase an Board. Er begleitete bereits mehrere Hilfstransporte und wird vor Ort wie ein alter Bekannter empfangen.

Doch zurück zum Transporter. Der transportierte nicht nur menschliche Fracht, sondern zog zusätzlich einen Ahänger befüllt mit Kleidung, Spielwaren, drei Betten, Rollatoren und einen Rullstuhl für die Einrichtung für Menschen mit Behinderung, "Radosti Druženja". Die Artikel werden im Hause selbst verwendet oder an Bedürftige vor Ort verteilt. Neben den Sachspenden erhielt die Leiterin Mirsada Hodžić Geldspenden beider Vereine in Höhe von 400,- Euro.

Am nächsten Tag ging es für das Trio zum Roten Kreuz der Stadt. Dies ist vor allem für sein Wirken im Flüchtlingslager in Bihać bekannt geworden. Nachdem zahlreiche andere Organisationen ihre Hilfe vor Ort bereits eingestellt haben, bleibt man unermüdlich. Da können die Behörden noch so häufig den Ort des Lagers wechseln, die Mitarbeiter des "Crveni Križ" finden immer ihren Weg und versorgen die auch heute noch dort verweilenden Flüchtlinge mit regelmäßigen Essenausgaben und weiteren guten Taten.

Diese Arbeit, wie auch die alltäglichen Angelegenheiten, um die sich das Rote Kreuz in der Stadt kümmert, wird von der "Aktion Leben und Lernen in Bosnien e.V." mit einer Geldspende in Höhe von 1.900 EUR und von den "Aktionen – Stiftung für Menschen in Not" mit einer Spende in Höhe von 640 EUR unterstützt, die Selam Midžić, der Verantwortliche des Roten Kreuzes der Stadt Bihać dankend in Empfang nahm.

Alle Geldspenden stammten aus entsprechenden Sammelaktionen, die die beiden Vereine bereits 2020 durchführten. Allen Spendern sei an dieser Stelle erneut gedankt! Wir hätten das Geld gerne früher in die lokalen, helfenden Hände übergeben, aber wie so oft erschwerte die Pandemie auch hier die Situation.